Archiv für den Monat: Juni 2014

Chikungunya – eine neue Infektion in der Karibik

Für alle Reisenden in die Karibik möchte wir hier über ein Krankheitsbild berichten, das von La Reunion und Madagaskar kommend erst kürzlich diese Inselgruppe erreichte. Es geht einher mit massiven Gelenkschmerzen, die Erkrankung ist aber für gesunde Menschen nicht tödlich. Der folgende Beitrag stammt vom Centrum für Reisemedizin (CRM), Ausgabe Juni 2014.

Bis 2006 war Chikungunya ein weitgehend unbekanntes Flavivirus, das sich auf wenige Endemiegebiete in Afrika und insbesondere auf Inseln im Indischen Ozean beschränkte. Beginnend mit einem Ausbruch auf La Réunion breitete es sich sehr schnell über Afrika, Süd- und Südostasien aus und erreichte 2011 den pazifischen Raum. Bereits 2007 kam es zu einem umschriebenen Ausbruch in Europa, als in Norditalien über 300 Personen an einem aus Indien importierten Stamm erkrankten.

Eine Infektion mit Chikungunya-Virus macht sich bereits nach einer kurzen Inkubationszeit von 3–10 Tagen mit grippalen Allgemeinbeschwerden, Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie Fieber bemerkbar. Der Verlauf ist meist unangenehm: der Name Chikungunya wird meist mit einem Begriff aus dem Kisuaheli übersetzt: der (vor Schmerzen) gebückt gehende Mann. In aller Regel kommt es aber zur komplikationslosen Remission nach 1–2 Wochen. Jedoch können quälende Gelenkschmerzen über mehrere Wochen anhalten. Selten kann es zu Meningitiden, destruierenden Arthritiden und anderen, auch tödlichen Komplikationen kommen. Da nur ein Serotyp des Virus existiert, führt eine durchgemachte Infektion zu lebenslanger Immunität.

Wie auch Dengue wird das Flavivirus wird von Aedes-Moskitos übertragen. Es hat daher ein großes Verbreitungspotential in der heutigen Welt, das allein von der Ausbreitung dieser Mücke bestimmt wird. Aedes ist als anspruchsloser Kulturfolger optimal an das Leben in menschlichen Ansiedlungen angepasst und brütet in Abwasserkanälen, Müllhalden und jeder anderen Art von Wasseransammlung, die sich bietet. Die Mücke ist tagaktiv und kann Infektionen daher unabhängig von nächtlichen Schutzmaßnahmen wie dem Einsatz von Moskitonetzen übertragen.

Nach der sehr schnellen Ausbreitung über Afrika und Asien war es zu erwarten, dass das Virus auch den Sprung in die neue Welt schaffen würde. Dies bestätigte sich im November 2013 mit dem Auftreten der Infektion in der französisch-sprachigen Karibik (St. Martin). Seitdem hat sich Chikungunya innerhalb weniger Monate in der Karibik ausgebreitet und auch das südamerikanische Festland erreicht.

Aktuell sind betroffen: Anguilla, Antigua, Britische Jungferninseln, Dominica, Dominikanische Republik, Französisch Guyana, Guadeloupe, Haiti, Martinique, Puerto Rico, St. Barthelemy, St. Kitts, St. Lucia, St. Martin/Sint Maarten und St. Vincent & Grenadinen. Die pan-amerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) meldet mehr als 9.000 bestätigte Fälle und spricht von mindestens zehnmal so vielen Verdachtsfällen. Besonders große Ausbrüche werden von Hispaniola berichtet: Bis Ende Mai meldet Haiti 6.312 Erkrankungen (überwiegend im Westen), die Dominikanische Republik mehr als 38.600 Fälle.

Auch bei deutschen Karibik-Reiserückkehrern werden zunehmend Chikungunya-Infektionen gemeldet. Mit Stand vom 28. Mai 2014 wurden für 2014 insgesamt 18 Chikungunya-Erkrankungen an das RKI übermittelt, von denen 9 von Reiserückkehrern aus der Karibik stammten: 4 von Martinique, einer von Guadeloupe, 2 von Dominica, einer aus Haiti und ein Fall mit Infektionsort St. Vincent & Grenadinen

Mit einer weiteren Ausbreitung ist zu rechnen. Da Aedes in der Region weit verbreitet ist, muss mittelfristig mit dem Auftreten der Erkrankung in den anderen Karibikstaaten, Mittel- und Südamerika, aber auch in den Südstaaten der USA gerechnet werden. Reisende in die Region sollten guten Mückenschutz beachten. Neben Einsatz von Permethrin auf Moskitonetzen und Kleidung sollten hierbei DEET-haltige Repellentien verwendet werden (Konzentration mindestens 30 %, besser 50 %).

 

Was geht rum? 28. Juni 2014

Die Infekte gingen in der ablaufenden Woche spürbar zurück. Neue Erkrankungen an Mittelohrentzündungen waren selten.

Die Zahl der Verletzungen nimmt zu. Zum Glück nahezu keine Verbrennungen. Gerade während der WM -Grillparties ist besondere Vorsicht geboten, wenn Kleinkinder sich dem Grill nähern, während Thomas Müller’s Künste vor dem Tor die Eltern in den Bann ziehen.

Erneut ein Fall an Keuchhusten bei einer Jugendlichen. Bitte überprüfen Sie den Impfschutz diesbezüglich. Bis er Keuchhusten als Krankheit erkannt ist ist meist keine effektive Therapie mehr möglich und quälende Hustenattacken über 2 Monate sind die Folge. Mit einer rechtzeitigen Auffrischimpfung ist das weitgehend sicher zu vermeiden.

Heuschnupfen und Regen

Pollen sind leicht und fliegen damit auch hoch. Erst der Regen bringt sie wieder aus den höheren Schichten der Atmosphäre runter zu uns Menschen. Dies ist der Grund, warum viele Allergiker zu Beginn eines Regens oft deutlich verschlechterte Symptome haben. Wenn dann der Regen eine Weile andauert, sind die Pollen bereits am Boden und die Luft ist wieder arm an Pollen.

Ein Wechsel von Regen und Sonne verstärkt also die Beschwerden von Allergikern. Ruhiges sonniges Wetter – wie wir es zuletzt hatten – lässt die Pollenkonzentration in der Luft sinken. Aus diesem Grunde halten sich die Belästigungen für viele Allergiker noch in mässigen Grenzen.

Die Pollen fliegen natürlich nicht nur um unsere Nase sondern legen sich auch auf Haare und Haut. Deswegen ist abendliches Duschen (auch Duschen der Haare) wichtig, um die Pollen des Tages nicht mit ins Bett zu nehmen.

Arzneimittel im Wasser

Kürzlich berichtete das Deutsche Ärzteblatt, dass in Deutschland 38.000 Tonnen Medikamente pro Jahr zur Anwendung kommen. Diese werden eingenommen, aber ebenso wieder – verändert oder teilweise auch nicht – ausgeschieden. Und viele Medikamente, das haben weitere Untersuchungen ergeben, werden überhaupt nicht verwendet und landen auf dem einen oder anderen Weg unverändert in der Umwelt.

Das hat durchaus Folgen wie das folgende Beispiel zeigt: Diclofenac ist den meisten Menschen als Voltaren gut bekannt. Vor etwa 20 Jahren führte diese Substanz fast zum Aussterben des Bengalgeiers. Diese verstarben in Indien nach dem Verzehr von verendeten Kühen (Kühe sind in Indien “heilig”). Das hatte zur Folge, dass die Zahl dieser Geier drastisch zurückging. Das wiederum führte dazu, daß sich Hunde und Ratten massiv vermehren konnten, weil sie nun die Kadaver der Kühe fraßen und mehr Nahrung hatten. Die Folge davon war, daß es beim Menschen zum deutlichen Anstieg von Tollwut kam. Und am Anfang stand: der Inhaltsstoff von Voltaren, am Ende war der Bengalgeier fast ausgeorben und viele menschen an Tollwut verstorben..

Bei Verletzungen wird in Deutschland gerne mal Voltaren auf die geprellte Stelle aufgetragen. Ein Klassiker. Das löst ein angenehmes Gefühl am Wirkort aus, im Körper verändert sich natürlich nichts. Die Aufnahme von Diclofenac durch die Haut liegt praktisch bei Null. Zum Glück. Sonst müsste jeder von uns Sorge haben, dass aller Schmutz im Schwimmbecken ebenso aufgenommen würde wie das Benzin, was man sich versehentlich über die Hand gießt.

Vielleicht sollten wir bei der Anwendung von Arzneien kritischer werden. Auch wenn sie keinen Nutzen bei uns haben und vielleicht auch keinen Schaden bei uns anrichten, so können sie uns über den Umwelteinfluss am Schluss doch noch schaden. Es muss nicht immer Voltaren sein. Heile – Heile – Gänschen hilft sicher auch. Auch Erwachsenen.

Was geht rum? 21. Juni 2014

In der vergangenen Woche sind wieder viele Infekte zurückgekehrt. Im Vordergrund wiederum viele Mittelohrentzündungen in allen Altersklassen, vereinzelt Gehörgangsentzündungen (bei ähnlichen Schmerzen), wie man sie häufiger im Sommer findet.

Die Pollenflugzentrale meldet für Oberschwaben starken Gräserpollenflug. Aber nur wenige Kinder und Jugendliche kommen mit allergischen Beschwerden in die Praxis. Sind die Menschen im Linzgau so gut behandelt? Vermutlich passt einfach die Vorhersage nicht. Die Wetterbedingungen in Freiburg, wo die Pollenfalle steht, lassen sich nicht so einfach auf unsere Region umrechnen. Ich denke, der starke Pollenflug kommt in den nächsten 4-5 Wochen.

Keine Kinderkrankheiten

 

Urlaub Dr. Niethammer

Für die kommenden zehn Tage ist Dr. Jörg Niethammer in Urlaub. Auch andere Kinderärzte der Region haben frei. Am 30. Juni 2014 ist Dr. Niethammer wieder in der Praxis.

Unsere Praxis arbeitet also eingleisig. In dieser Zeit werden wir akut kranke Kinder wie immer am gleichen Tag untersucht, die Abklärung chronischer Probleme muss – bei starkem Andrang – gegebenenfalls zurückgestellt werden.

Wartezeiten liegen bei uns in der Praxis meist unter 5 Minuten. Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis und ggf. um Ihre Geduld, wenn sie in dieser Zeit einmal länger ausfallen sollten.

Autokindersitze

In der neuesten Ausgabe von Stiftung WARENTEST (06/2014)werden die aktuellen Autokindersitze getestet. Der Test kann natürlich nicht als Ganzes hier wiedergegeben werden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Sitze, die am besten abgeschnitten haben bzw. gebräuchlich sind:

GRUPPE 0+: Von Geburt bis zu 13 kg Körpergewicht

Recaro Privia mit Isofix-Basis (im Bild rechts) : SEHR GUT (1.3), mittlerer Preis 310€

Römer Baby-Safe plus SHR II mit Isofix-Basis: SEHR GUT (1.4), mittlerer Preis 325€

Maxi Cosi Pebble mit Isofix-Basis 2wayFix: GUT (1.6), mittlerer Preis 430€

GRUPPE 0+/I: Von Geburt bis 18 kg Körpergewicht

Concord Ultimax.2 Isofix: GUT (2.0), mittlerer Preis 330€

Römer Max-Fix 2 Isofix: GUT (2.1), mittlerer Preis 395€

GRUPPE I: von 9 kg bis 18 kg Körpergewicht

Cybex Juno 2-Fix: SEHR GUT (1.4), mittlerer Preis 195€

Kiddy Phoenixfix Pro 2 Isofix: SEHR GUT (1.4), mittlerer Preis 199€

GRUPPE I/II: Von 9 kg bis 25 kg Körpergewicht

Axkid Duofix Isofix: AUSREICHEND (3.6), mittlerer Preis 480€

GRUPPE I/II/III: Von 9 kg bis 36 kg Körpergewicht

Kiddy Guardian Pro 2: GUT (1.8), mittlerer Preis 239€

Cybex Pallas 2-Fix: GUT (2.0), mittlerer Preis 280€

GRUPPE II/III: Von 15 kg bis 36 kg Körpergewicht

Cybex Solution X2-fix: GUT (1.7), mittlerer Preis 170€

Kiddy Cruiserfix Pro: GUT (1.7), mittlerer Preis 185€

i-Size: Von 67 bis 105 cm Körpergröße

Maxi Cosi 2wayPearl mit Isofix-Basis 2wayFix: GUT (1.9), mittlerer Preis 500€

Für alle, die sich ausführlicher informieren wollen: Ab Juli 2014 können Sie sich das Testheft auf Anfrage gerne für einige Tage ausleihen, um die Einzelheiten nachzulesen. Denn in aller Regele reicht die Wartezeit bei uns ja nicht um diesen Artikel aufmerksam durchzulesen.

 

Was geht rum? 14. Juni 2014

In dieser sommerlichen Woche war ein deutlicher Rückgang der Infekte zu beobachten. Übrig blieben Mittelohrentzündungen vorwiegend bei Kleinkindern.

Häufig traten Ausschläge auf oft im Zusammenhang mit der Hitze bzw. dadurch bedingten Schwitzens. Sonnenbrände waren glücklicherweise selten. Ausschläge wie der nebenstehende (“Strophulus infantum“), der typischerweise gerne Kleinkinder befällt, waren führend. Er betrifft gerne den Körperstamm, kann bei grösseren Kindern mit Juckreiz verbunden sein, ist aber niemals ansteckend. Salben/ Cremes sind eher ungünstig, Befreiung des Körpers von Schweiß durch Duschen ist hingegen hilfreich.

Vereinzelte Erkrankungen mit Scharlach, meist aber eher leichte Streptokokkenanginen waren bei Schulkindern zu sehen.

«Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei»

Interview aus dem Zürcher Tagesanzeiger vom 13. Juni 2013 mit Prof. Dr. Gerald Hüther, einem Neurobiologen der Universität Göttingen. Er plädiert dafür, Kindern mehr Freiraum beim Kennenlernen der Welt zu verschaffen. Nur so könnten sie Kompetenzen entwickeln, die im späteren Leben notwendig sind: “Was Hänschen nicht gelernt hat, muss Hans teuer bezahlen ….”

Herr Hüther, wer oder was wären Sie gerne geworden?

GERALD HÜTHER: Wie alle Jungs wollte ich Lokführer werden, später Zoodirektor. Als ich in die kritische Phase kam, in der die ersten Festlegungen getroffen werden, stand für mich die Biologie im Vordergrund. Ich hatte riesiges Glück, dass meine Eltern und die anderen Erwachsenen in der Grossfamilie, in der ich aufwuchs, mir viel Freiraum gelassen haben. So konnte ich meine Talente und Begabungen entdecken, ohne den Erwartungen anderer ausgesetzt zu sein. Ich musste niemandem gefallen, es niemandem recht machen.

Heisst das, die Eltern sollten sich nicht zu sehr um ihre Kinder kümmern?

Heute wird zu viel gefördert, begleitet und optimiert. Damit nehmen wir den Kindern die Chance, sich selbst zu befragen, herauszufinden, was sie selber wollen. Ich durfte viel Zeit in Kinder- und Jugendgruppen verbringen, in Vereinen und mit Handwerkern. So fand ich heraus, was mich anzieht. Das ist heute nur noch wenigen Kindern vergönnt.

Warum?

Weil Eltern ihre eigenen Sehnsüchte, ihr ungelebtes Leben auf ihre Kinder projizieren. Man kann das Hirn im Laufe seiner eigenen Entwicklung ruinieren und das seiner Kinder obendrein. Kinder versuchen immer, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen – selbst wenn sie dagegen revoltieren, sind sie nicht weniger durch sie bestimmt. In beiden Fällen leben sie das Leben ihrer Eltern weiter. Etwas Eigenes aufzubauen gelingt nur, wenn wir früh die Erfahrung machen, dass wir die Gestalter unseres Lebens sind. Dafür braucht es Gelegenheiten, Freiräume ohne Förderung und Programm, auch ohne TV-Programm. Wird die Gestaltungskraft nicht entwickelt, bleibt nur die Hoffnung auf Veränderungen von aussen. Wer sich nicht als Autor seines Lebens wahrnimmt, ist den Verführungen der Unterhaltungsindustrie wehrlos ausgesetzt.

Woran denken Sie konkret?

In der freien Natur finden wir wunderbare Gestaltungsräume. Die meisten Spielzeuge in unserer Konsumgesellschaft dagegen rauben uns sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten, sie reduzieren uns auf die Rolle der Ausführenden. Die Unterhaltungsindustrie verführt uns dazu, ihr permanent Aufmerksamkeit zu schenken, indem sie Banales für bedeutsam und aufregend erklärt. Weil sie viel zu früh Konsumenten werden, verlieren Kinder die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Reisemedizin: Bilharziose auf Korsika

Im Sommer nimmt die Zahl der Urlauber in die Mittelmeerländer zu. Dabei gibt es für alle, die auf Korsika Urlaub machen wollen eine wichtige Erkrankung zu berücksichtigen, die normalerweise in Europa nicht zu beobachten ist.

Es handelt sich um Erkrankungen an Bilharziose. Diese Krankheit wird ausgelöst durch einen Pärchenegel (Schistosoma), dessen Larven durch die intakte Haut eindringen und im Körper über Monate zu unangenehmen Gesundheitsstörungen unter besonderem Befallen der Harnwege/ Harnblase führen können. Schistosomiasis ist der mittlerweile übliche internationale Name dieser Erkrankung, die von Theodor Bilharz (siehe nebenstehendes Bild)  - dem berühmtesten Sohn der Stadt Sigmaringen – in Ägypten 1851 erstmals entdeckt wurde. Mit seiner Arbeit verhalf er Millionen von Menschen ein würdigeres Leben führen zu können.

Die Erreger der Bilharziose finden sich ausschließlich im Süßwasser und wurden im Unterlauf des Flusses Cavu/Cavo nahe der Stadt Porto Veccio im Süden der Insel Korsika nachgewiesen.

Konsequenz

1. Korsikaurlauber, die in den letzten 2 Jahren in diesem Fluß gebadet haben, sollten sich ärztlich untersuchen lassen

2. neue Korsikafans sollten auch in deisem Jahr diesen Flußlauf streng meiden

3. Für alle anderen spielt die Bilharziose keine Rolle. Der Erreger kommt nie im Meer, auch nicht im sog. Brackwasser (Mischung von Salz- und Süßwasser), vor.