Kategorie-Archiv: Was geht rum?

Was geht rum? 21. Mai 2016

Die Infekte werden wieder weniger. Übrig bleiben wenige Kinder, die von lang andauerndem Fieber (> 4 Tage) geplagt werden, wobei die Laborwerte eine Virusinfektion nahelegen. Hinweise für eine Mononukleose (“Pfeiffer’sches Drüsenfieber”) fanden wir in den letzten Tagen nicht mehr.

Vereinzelt trat Angina auf. Kinderkrankheiten waren keine festzustellen.

Die Allergien spielen weiterhin keine Rolle. Das könnte sich in der kommenden Woche ändern. Aber wer wagt noch, auf einen warmen Ausklang des Monats Mai zu hoffen?

Was geht rum? 14. Mai 2016

Die Woche war zuletzt sehr regenreich – keine Chance für Pollen, die Allergiker aufzusuchen. Das wird sich aber bald ändern. Und dann werden die Gräserpollen nach dem wässrigen Wachstumsschub ordentlich loslegen.

Das Spektrum der übrigen Infektionen ist groß. Im Vordergrund steht weiterhin die Herpangina, eine letztlich harmlose Viruserkrankung, die besonders die Schüler durch Halsweh, manchmal in den ersten beiden Tagen auch mit Fieber plagen kann. Die eitrige Angina ist eher selten, das Pfeiffer’sche Drüsenfieber ist mit ein oder zwei Erkrankungen wieder aufgetaucht.

In den letzten beiden Tagen traten bei den Kleinkindern einige Erkrankungen von Mundfäule (Stomatitis aphthosa) auf. Dies ist eine meist fieberhafte Krankheit, die starke Schmerzen im Hals beim Schlucken verursacht. In den ersten 3 Tagen tauchen zunehmend Bläschen an der Mundschleimhaut, der Zunge und den Lippen auf. Solange Kinder gut trinken (auf die Zufuhr von Kalorien achten – also ausnahmsweise mit Süßgetränken großzügig sein) bestehen selten Probleme. Wenn nicht, kann eine stationäre Behandlung erforderlich werden.

Was geht rum? 07. Mai 2016

Der schöne Mai. Alles blüht. Schmetterlinge fliegen. Aber nicht der im Bild: den gibt es nur im Schmetterlingshaus auf der Mainau zu sehen, oder irgendwo in den Tropen.

In dieser Woche haben sich die Häufigkeiten der Erkrankungen verändert. Mit dem wärmeren Wetter kamen wieder vermehrt Streptokokkenerkrankungen wie der Scharlach auf, ebenso Durchfallserkrankungen.

Geblieben sind weiterhin mässig häufige Virusinfekte der oberen Atemwege (“Grippe”).

Die Pollenbelastungen durch Birke werden nun wohl ihren Höhepunkt überschreiten. Es ist für Allergiker sinnvoll, sich abends zu duschen, um die Pollen nicht mit ins Bett zu nehmen. So ersparen sie sich die Pollenbeschwerden wenigstens nachts.

Was geht rum? 30. April 2016

Morgen schon beginnt der Mai. Zeit für Ausflüge in die blühende Natur. Zu Fuß, mit einem Anhänger oder – wer’s mag – mit einer schweren Maschine. Die Sonne lädt ein.

Die letzte Wochen mit winterlichem Wetter hat dazu beigetragen, dass die winterrlichen Atemwegsinfekte weiter grassierten.

Nächte Woche soll es endlich wärmer werden. Die Allergiker wird’s nicht freuen. Die Pollen werden voll beladen auf sie fallen und ihnen zusetzen. Wer eine Birkenpollenallergie hat sollte spätestens jetzt anfangen Medikamente zu nehmen. Wenn die Beschwerden erstmal eingesetzt haben, ist es schwieriger sich damit von Schnupfen, Augenbrennen und Husten zu befreien.

Was geht rum? 23. April 2015

In der vergangenen Woche setzten sich die Infekte fort, die auch zu Beginn des Monats vorherrschten. Bedingt durch die fast winterliche Wetterlage haben die allergischen Erkrankungen sich noch zurückgehalten.

Im Moment werden die Kinder und Jugendlichen im oberen Linzgau von Racheninfekten und Magen-Darm-Infektionen in ihrem Wohlbefinden gestört. Daneben halten sich in geringem Rahmen auch die Infektionen mit Streptokokken (z.B. Scharlach). Schwerwiegende Erkrankungen sind glücklicherweise selten.

Dennoch:  Frühjahr. Wieder viel im Garten zu tun. Das Handwerkszeug wird wieder ordentlich versorgt wie im nebenstehenden Bild in einem Krämerladen in Madrid.

Was geht rum? 16. April 2016

Wärmere Tage endlich. Mal was Süßes schlotzen – ein Eis oder Bonbons.

Nach 10 ruhigeren Tagen melden sich andere Infekte zurück. Wie erwartet Streptokokkeninfektionen (u.a. auch Scharlach). Im Vordergrund stehen aber weiter die einfachen Racheninfekte.

Die Birkenpollen fliegen bereits am Oberrhein. Bis ein bedeutsamer Flug auch im Linzgau einsetzt, dürften weitere 10 Tage vergehen. Schwere Allergiker sind allerdings schon jetzt betroffen. Bei Voraussage schönen Wetters lohnt es sich morgens gegen 06 Uhr die Fenster zu schließen, weil zu dieser Zeit der heftigste Pollenflug des Tages in dieser Jahreszeit einsetzt.

Was geht rum? 09. April 2016

Die Sonnenstrahlen haben uns schon kurz verwöhnt. Morgen soll es wieder so sein. Die Menschen sitzen auf Bänken – wie diese Statue an der Spree vor der Berliner Stadtbibliothek.

Es überrascht nicht, dass die Infektwelle nach 10 Wochen nun endgültig in sich zusammengebrochen ist. Schwere fieberhafte Erkrankungen waren in dieser Woche fast keine mehr, es überwogen die Racheninfekte. Daneben Bronchopneumonien (leichte Form einer Lungenentzündung).

Der Friede wird nur kurz wären. Die Sonne wird die Birken aktivieren und die Allergiker werden vermutlich bald die Kehrseite des sonnigen Frühlings zu spüren bekommen.

 

 

 

Was geht rum? 01. April 2016

Heute kommt der Wochenüberblick ausnahmsweise einen Tag früher als geplant. Eine gute Nachricht: Mit dem Frühlingsbeginn in dieser Woche traten spürbar weniger Infekte auf.

In der zu Ende gehenden Woche beobachten wir vereinzelt Mittelohrentzündungen. Die letzten schweren Infekte begannen jedoch noch vor oder an Ostern. Die Neuinfektionen der Woche waren leichter Natur.

Die Allergiker spüren den Haselpollenflug, der in diesen Tagen – besonders bei windigem Wetter – den Schleimhäuten heftig zusetzt. Der Birkenpollenflug wird auch im oberen Linzgau bald einsetzen.

Genießen Sie mit Ihrer Familie das kommende Wochenende, das Frühlingstemperaturen bringen soll und in unserer Region sicher für mehr Grün und die Blüte der Forsythie sorgen wird.

Was geht rum? 26. März 2016

Der Frühling hat es gerade noch geschafft und bringt uns einen sonnigen Ostertag. Heute. Zuvor hat er mit uns Menschen Nachsicht geübt und die Grippewelle beendet. Schön auch für uns in der Praxis: die meisten Kinder kommen wieder strahlend herein und nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht und geschwächten Eltern.

Krankheiten gibt es trotzdem: einige Racheninfekte, die aber nach wenigen Tagen schon wieder besser sind, wenn nicht Mittelohrentzündungen oder Lungenprobleme hinzukommen.

Daneben trat zu Beginn der Woche ein hochfieberhafter Racheninfekt auf: Beginn mit Fieber über 40 Grad über ein bis zwei Tage, am ersten Tag Müdigkeit, danach aber baldige Besserung. Einige Kinder haben begleitend eine nicht eitrige Bindehautentzündung, so dass Adeno-Viren als Erreger denkbar sind. Bedingt durch die Ferien hoffen wir mit allen Kindern und Eltern, dass nach Ostern die Infektwelle ganz weg ist.

Streptkokkeninfektionen und Scharlach traten vereinzelt auf.

Aber die Allergien sind bereits seit 10 Tagen in wechselnden Stärke wieder da. Vorwiegend Hasel- und Erlenpollen. Wenn die Temperaturen weiter klettern sollten, ist in wenigen Wochen mit dem Birkenpollenflug zu rechnen.

Was geht rum? 19. März 2016

Noch immer sind enorm viele Kinder und Jugendliche im Linzgau krank. Aber das Spektrum der Krankheiten wandelt sich langsam. So hat sich die Influenza zurückgezogen.

Neu hinzugekommen sind einzelne Fälle von Scharlach bzw. Streptokokkenangina. Und auch Erkrankungen mit Pfeiffer’schem Fieber (Mononukleose) sind wieder zu beobachten. Bei diesen Erkrankungen stehen meist deutliche Halsschmerzen und Fieber im Vordergrund.

Übers Wochenende kann mit Pollenflug (Hasel) in unserer Region gerechnet werden. Immerhin sind aber Spaziergänge bei Sonnenschein möglich ob ohne oder mit Hund. Der im Bild wurde mir kürzlich von Nico in der Praxis geschenkt als erster Bote für den Frühling.

Für die kommenden Wochen wird Sandra Höre aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Praxis arbeiten können. Ihr befreiendes Lachen, ihr Können und ihre Agilität wird uns fehlen. Und Sie als Patienten werden vielleicht das Wartezimmer zu ersten Mal länger erleben als sie wollen. Aus diesem Grunde kann an manchen Tagen nur ein Arzt in der Praxis arbeiten – im Team sind halt alle wichtig. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.