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Hähnchen-Nuggets: i-gitt

Ich selbst hab sie nie gemocht. Die Chicken-Wings oder Hähnchen-Nuggets. Allein schon die Farbe – leicht glänzend durch das Fett. Ne, das geht nicht.

Nun haben die Tester der Zeitschrift “Ökö-Test” genauer hingeschaut. Mit weniger Emotion und viel mehr Sachverstand. Und einem noch schlechteren Ergebnis, als meine Sinnesorgane es erwartet hätten.

Im Test fallen gleich mal 8 der 14 Produkte komplett durch. Und selbst die anderen sehen die Note “sehr gut” oder “gut” nicht. Die besten Note bekommen die Bio Cool Chicken Nuggets mit “befriedigend”.

Warum denn das? Zunächst mal Tierhaltung. Da ist bereits für die Ketten von Kentucky, McDonalds und Burger King Endstation. Keine Nachweise ist heute echt zuwenig. Bei Burger King kommen noch Enterobakterien hinzu, was Mediziner erschaudern lässt: “Ungenügend” für die Nuggets von Burger King. Viel Salz ist ohnehin in fast allen, in einigen gar künstliche Phosphate. Die Produkte der Discounter (Aldi Nord, Rewe, Edeka, Iglo, Vossko – üngenügend, Lidl, Real und Penny – ausreichend) setzen den Reigen schlechter Bewertungen fort. In vier Produkten fand sich Mineralöl.

Da vergeht mir der Appetit schon ganz!

Bild: pixabay

Ärzte fordern Rauchverbot im Auto

Im Rahmen des 119. Deutschen Ärztetages in Hamburg (24. – 27. Mai 2016) forderte das Ärzteparlament die Bundesregierung auf, das Rauchen in Autos zu verbieten, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren. Verstöße hiergegen sollten bestraft werden. Im Bild sehen Sie Prof. U. Montgomery, den Präsidenten der Bundesärztekammer, der diesen Beschluss der Presse mitteilt.

Der Zusammenhang von Passivrauchen mit erheblichen gesundheitlichen Risiken ist schon lange bekannt und wissenschaftlich gut untermauert. Den meisten Eltern gelingt es bereits, Kinder mit dem Tabakkonsum nicht zu behelligen. Sie rauchen im Freien (bei geschlossenen Türen). Im kleinen Autoinnenraum, wo ohnehin eine gewisse Belastung durch Abgase nicht zu vermeiden ist, sollte diese zusätzliche Schädigung der Atemwege der Kinder durch Rauchen unbedingt vermieden werden. Leider halten sich noch nicht alle Familien daran.

Dieser Beschluss kann für die starken Raucher eine Anregung sein, nun doch den Tabakkonsum im Auto einzustellen. Für die betroffenen Kinder wäre das ein Segen!

Bildquelle: http://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/119-deutscher-aerztetag-2016/

Plüschtiere – gefährlicher als gedacht

Das kommt dann doch überraschend. Stiftung Warentest (Heft 12/2015) legt uns kurz vor dem Weihnachtsfest Daten vor die zeigen, dass viele Plüschtiere gesundheitsschädlich sein können. Immerhin 22 Plüschtiere fallen beim Test durch, nur acht sind empfehlenswert.

Von den “nicht empfehlenswerten” haben fast alle Schadstoffe aufzuweisen, die der Gesundheit schaden; bei anderen reißen die Nähte, so dass die Füllstoffe frei werden. Dies betrifft Kuscheltiere so bekannter Marken wie Toys”R”Us, Sigikid und sogar Steiff.

Alle Eltern, die sich für das Ergebnis im Einzelnen interessieren können im Januar 2016 das Heft für einige Tage von uns ausleihen. Bis dahin liegt es im Wartezimmer aus und kann von jedermann/frau eingesehen werden.

 

Kinder schützen – Schadstoffe meiden (1)

Unter dem Titel “Kinder schützen – Schadstoffe meiden” hat die Organisation Women in Europe for a Common Future interessante Hinweise gegeben, die einfach umzusetzen sind und Kinder vor Umweltgefahren schützen.

Allgemeine Tipps

1. Mit regelmässigem Lüften der Wohnung kann mehr als die Hälfte aller Schadstoffe aus den Innenräumen verbannt werden.

2. Kaufen mit allen Sinnen: Dinge, die sich unangenehm anfühlen oder riechen oder nach künstlichen Duftstoffen duften, sollten nicht gekauft werden.

3. Die App “giftfrei einkaufen” hilft beim Einkauf schadstofffreier Produkte

4. Bei Wickelauflagen aus Kunststoff unbedingt eine ohne Bisphenol A (BPA), Weichmacher oder PVC-Anteil kaufen – zur Sicherheit immer eine Handtuch unterlegen.

5. Kleidung vor dem ersten Anziehen mindestens einmal waschen