Schlagwort-Archiv: Sigmaringen

Elternkurs in Sigmaringen

“Manchmal weiß ich nicht was ich machen soll…..”. Mit diesen Worten kommen Eltern oft zum Kinder- und Jugendarzt. Was in Büchern so einfach daher kommt, kann im Alltag eine große Herausforderung sein: das Verhalten der Kinder.

Ab Oktober 2017 bietet die Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH im Rahmen de Landesprogrammes STÄRKE Kurse für Eltern an, in denen auf eben diese alltäglichen Erziehungssituationen eingegangen wird.

Der erste Kurs für Eltern von Kindern unter 12 Jahren findet am 17. Oktober 2017 um 20 Uhr in Sigmaringen statt. Bei Interesse ist eine Voranmeldung bis zum 13. Oktober erforderlich per Telefon (07571  74 86-0) oder Mail (g.scheuerle@mariaberg.de).

Angebot für Familien im Kreis Sigmaringen

Vielen dürfte das Projekt Familie am Start nicht so ganz bekannt sein. Auf dieser Seite werden Eltern von Säuglingen und Kleinkindern verschiedene Angebote aufgezeigt, die Ihnen im Kreis Sigmaringen zur Verfügung stehen, wenn einmal Probleme auftauchen sollten.

Kaufkraftarmut

Immer wieder lesen wir von der Kinderarmut in Deutschland. Damit wird beschrieben, dass diese Gruppe von Kindern in einem Haushalt mit Einkommensarmut aufwächst. Das Einkommen eines Haushalts wird der Armut zugerechnet, wenn es 60% unter dem mittleren Einkommen liegt.

Mit dem Begriff Einkommensarmut wird jedoch außer Acht gelassen, wieviel Geld ein Haushalt in der Region aufwenden muss, um Miete und Alltagskosten zu tragen. Und diese Kosten liegen in der Stadt teilweise deutlich höher als auf dem Land. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) darlegte, liegen die Lebenshaltungskosten in München um 37% höher als im preisgünstigen Tirschenreuth in der Oberpfalz. Deswegen ziehen sie den Begriff der Kaufkraftarmut heran. Der zeigt die Armut preisbereinigt an.

Für Deutschland liegt die Kaufkraftarmut bei einem Wert von 15.4%. Das bedeutet, dass diese 15.4% aller Haushalte weniger als 60% der mittleren Kaufkraft zur Verfügung haben.  Am unteren Ende findet sich Bremerhaven mit einer Quote von 29.3%, gefolgt von Köln mit 26.9%. Den niedrigsten Wert bundesweit mit einer Quote von 8.3% weist der Bodenseekreis zusammen mit den Landkreisen Sigmaringen und Ravensburg auf, gefolgt von Ingolstadt (9.0% – AUDI) und den Kreisen Erlangen-Höchstadt, Fürth und Nürnberger Land (9.0% – ADIDAS und PUMA). Es scheint also, dass bei uns die Einkommensverteilung und die allgemeinen Preise insgesamt günstig sind. Dazu noch die herrliche Landschaft – was wollen wir mehr?

Trotzdem gibt es auch hier Armut, die wir nicht übersehen dürfen!

Praxis heute Abend ab 16:30 Uhr geschlossen

Die Flüchtlinge sind längst auch im Kreis Sigmaringen angekommen, darunter auch Kinder.

Zur ärztlichen Versorgung dieser Kinder wird Dr. Wolff heute erstmals nach Sigmaringen in die Erstaufnahmestelle fahren. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Die Praxis wird deswegen ab 16:30 Uhr geschlossen sein, da Dr. Niethammer in Urlaub ist. Die Vertretungen erfahren Sie über unseren Antwortbeantworter bzw. den Aushang an der Praxistüre.

Die Situation ist für alle Beteiligten neu und unerwartet. Das verlangt Spontanität und Kreativität. Wir sollten aber davon ausgehen, dass sich solche Termine in den kommenden Monaten häufen werden (Bildquelle: AWO)

Notdienst? An wen kann ich mich wenden?

Ab heute, dem 27. Mai 2015, wird in ganz Baden-Württemberg die neue Rufnummer für den allgemeinärztlichen Notfalldienst eingeführt: 116 117. Diese Nummer gilt nicht für den kinderärztlichen Notfalldienst!

Hier gilt für die Kreise Sigmaringen und Zollern-Alb weiterhin die bisherige

Notfallnummer der Kinderärzte:      01801 929 345

Bitte beachten Sie, dass die Organisation der Notdienste gerade im Umbruch ist. Im Moment können Sie sich im Notfall je nach Wohnort an folgende Stellen wenden:

  • Kinderärztlicher Notfalldienst Kreise Sigmaringen / Zollern-Alb    01801 929 345
  • Kinderärztlicher Notdienst an der Kinderklinik in Singen    01805 19292 350
  • Kinderärztlicher Notdienst an der Kinderklinik in Ravensburg   01801  929  288

Neue Notdienstregelung

In den Medien konnten Sie in den letzten Jahren verfolgen, dass sich die ärztliche Versorgung in Baden-Württemberg im Umbruch befindet. Dabei ist nicht alles gut nachvollziehbar. Grundsätzlich ging es darum, die Notfallbezirke zu vergrößern und damit die Belastung der niedergelassenen Ärzte zu verringern.

Warum das? Junge Ärzte wollen – wie die meisten Menschen – etwas vom Leben haben. Eine Arbeitszeitbelastung von 60 – 80 Stunden pro Woche (normal für uns!)  tut sich ein junger Arzt nicht mehr an. Deswegen bleibt der Nachwuchs auf dem Lande aus. Ärzte arbeiten lieber geregelt in Kliniken oder in einem MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) der großen Städte oder machen auf Abruf Notdienste.

Für die Kinder- und Jugendärzte im Kreis Sigmaringen musste auch eine Änderung herbeigeführt werden. Diese sieht nun vor, dass die Dienste im kinderärztlichen Notdienst von den Kinder- und Jugendärzten der Kreise Sigmaringen und Zollern-Alb gemeinsam geleistet werden.

Was bedeutet das für Sie?

Der kinderärztliche Notdienst findet ab 01. April 2015 in einer Praxis im Kreis Sigmaringen oder Zollern-Alb statt. Dadurch kann es sein, dass im Extremfall der zuständige Notdienst für ein Kind aus Pfullendorf in Bisingen seine Praxis hat. In diesem Fall werden sich Eltern vermutlich eher nach Singen oder Ravensburg an den Notdienst der Kinderärzte wenden.