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Lesen …..

Weihnachten. Alle sind zusammen und haben Zeit füreinander. Zwischen den leckeren Mahlzeiten gibt es in der dunklen Jahreszeit viel Zeit zum Lesen.

Oder um es mit Tolstoi zu sagen “Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken“. Lesen ist nichts Anstrengendes. Aber es springt nicht wie die Bild-Medien nicht ins Auge. Computer und Smartphone tun das schon. Aber schwupp-die-wupp, sind wir von einem Thema ins andere gezappt und haben viel Zeit verloren. Die Überdosis an Möglichkeiten überfordert uns! Und was ist uns am Ende noch in Erinnerung?

Beim Lesen kann man träumen, in andere Welten entgleiten. Kinder können das ganz leicht. In diesen fremden Welten haben sie die Allmacht, die ihnen im Alltag oft fehlt. Die Phantasie wird beflügelt. Und beflügelt uns Eltern ebenso, wenn wir über die Fragen staunen, die Kinder uns stellen.

Also nutzen wir die kommenden langen Abende, setzen uns in eine Ecke und lesen den Kindern Bücher vor, die sie begeistern können.

Arztdichte – Pfullendorf im Glück

Wenn Ärzte eine Praxis aufmachen wollen konnten sie sich früher einen Ort aussuchen, wo sie gerne hin mochten. Da dies wie in anderen Berufen auch dazu führte, dass beispielsweise Städte wie München besonders gesucht waren, kam ein politischer Verteilungsfaktor hinzu. Dieser begrenzt inzwischen nach einem Verteilungsschlüssel die regionale Arztdichte.

Dabei werden Städte gegenüber dem Land bevorzugt. In der Stadt sind beispielsweise doppelt so viele Kinder- und Jugendärzte vorgesehen als auf dem Lande. Die Verteilung bezieht sich immer auf Landkreise, berücksichtigt also auch nicht unbedingt die regionalen Strukturen.

In den letzten Jahren sind einige Untersuchungen hierzu erschienen, die die Verwerfungen dieses Systems untersuchen. Auf dem online-Portal der Wochenzeitung DIE ZEIT (bitte hier anklicken) ist auf Deutschlandkarten graphisch gut dargestellt, wo sich Ärzte besonders gern ansiedeln.

Eine Veröffentlichung von L. Sundmacher und S. Ozegowski (bitte hier anklicken – Beitrag in Englisch) von Ludwig-Maximilian-Universität (bitte hier klicken; Beitrag in Englisch) in München geht weiter in die Details und kommt zu einem ähnlichen Schluss. Städte sind also trotz allem weiter auf dem Vormarsch in Bezug auf die Ansiedlung von Ärzten.

Pfullendorf scheint eine Ausnahme zu sein: Hier haben sich in den letzten Jahren viele junge und engagierte Ärzte niedergelassen. Glückliches Pfullendorf!